PRESSE

Frisch entstaubt und frech bestückt

„Das Labyrinth – Die Zauberflöte Teil 2“, Opernloft

Wie ein Fixstern überstrahlt Alexandra Hebart mit ihrem klaren und wohl artikulierenden Mezzosopran als Sarastro das Szenario. Er ist die starke Figur, die in Nicola Fellmanns leichthändig wirkender Inszenierung die Fäden zusammenhält. Und sich vor den manchmal fast überstarken Background-Projektionen von Spruchblasen und Weltallbildern besonders würdig behauptet.

Oliver Törner

(Quelle: Godot - Das Hamburger Theatermagazin, 15.11.2011)


Pamina und Tamino im Weltall

Der Zauberflöte zweiter Teil im Opernloft

Die Musik zum Stück "Die Zauberflöte Teil 2" hat Peter von Winter geschrieben, ein vergessener Zeitgenosse des Salzburgers. Dessen hübsche Arien und Ensembles haben natürlich nicht die Qualität des Erstlings, doch sie machen rundum Freude. Gesungen wird im Falle der Mezzosopranistin Alexandra Hebart in der Doppelrolle von Sarastro und Papageno richtig schön. [...] Die Stärken des nur vier Sänger umfassenden Ensembles, das von einem Trio aus Klavier, Flöte und Klarinette begleitet wird, liegen in seiner stellaren Spielfreude.

(Quelle: Die Welt, 17.10.2011)


Kollegialer Liebeszauber aus der Kapelle

Sommerklänge: Im fünften und letzten Konzert versetzte ein namhaftes Vokalquartett das Publikum in einen Liebesrausch.

In Gustav Mahlers Rückert-Liedern zeigten die beiden tieferen Stimmen ihre warmen Klangfarben. Besonders resonanzreich und gut verständlich war die Mezzosopranistin.

(Quelle: Neue Zuger Zeitung, 09.08.2011)


Mit elegantem Schwung

Mit Bachs Osteroratorium und Mozarts Krönungsmesse stimmte der Frauenfelder Oratorienchor in einem ausverkauften Kirchenkonzert überzeugend auf Ostern ein.

Bachs Osteroratorium lebt über weite Strecken von den Arien und den fein ausgestalteten Rezitativen. Mehr als später bei Mozart hatten [...] sowie der von warmer und runder Geschmeidigkeit geprägte Alt (Alexandra Hebart) prominente Auftrittsmöglichkeiten.

[...] gilt für das gesamte Solistenquartett: Die Verantwortlichen haben Solisten ausgewählt, die nichts zu wünschen übrig liessen, aber auch die (bei Kirchenkonzerten nicht automatisch garantierte) Fähigkeit besassen, sich ins Gesamtgefüge einzupassen.

(Quelle: Thurgauer Zeitung, 05.04.2011)


Zonta teilt Geld und Freude

Benefizkonzert erlöste 1600 Euro für die Diakonie

"Das Konzert war spitze, die Sängerinnen und der Pianist einmalig". Solche Kommentare machten deutlich, dass Alexandra Hebart (Mezzosopran), Julia Weigel (Sopran) und Leonhard Rieckhoff am Flügel beim zehnten Benefizkonzert von Zonta Weinheim die Herzen der Zuhörer erreichten.

Die modulationsfähigen Stimmen der beiden Sängerinnen [...] machten das Konzert schon vor der Pause zu einem besonderen Erlebnis. [...] Bereits in Händels "De torrente in via" aus "Dixit Dominus" hatte das Publikum ein Duett erlebt mit wandlungsfähigen, weichen Stimmen von Weichheit und fast süchtig machenden Crescendi.

Dass sie eine "Meisterin des Liedgesangs" ist, haben Alexandra Hebart schon viele Kritiken bescheinigt. Sie setzt einen ebenso lupenreinen wie nuancenreichen Mezzosopran ausdrucksstark ein. Hebart brillierte zusätzlich als Darstellerin.

(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 30.10.2010)


Ein außergewöhnlicher Gesangsabend

Sie gewannen nicht nur den vom ZONTA Club Weinheim alljährlich vergebenen Musikpreis 2009. Die Sopranistin Julia Weigel und die Mezzosopranistin Alexandra Hebart gewannen beim diesjährigen Benefizkonzert von ZONTA in der evangelischen Stadtkirche auch die Sympathie der Zuhörer.

Im ersten Teil des Konzertes boten die jungen Künstlerinnen wenig bekannte Lieder der vorletzten Jahrhundertwende dar, der Zeit des musikalischen Umbruchs von der Spätromantik bis zur freien Tonalität. Als Einstieg wählten die beiden ein Duett von Georg Friedrich Händel. Sie überzeugten durch die wundervolle Homogenität ihrer schönen Stimmen, die von ihrem kongenialen Pianisten Leonhard Rieckhoff einfühlsam begleitet wurden.

Alexandra Hebart, durch ihre Interpretationskraft von Kritikern als "Meisterin des Liedgesangs" gelobt, begann ihren Vortrag mit vier kleinen Liedgruppen, den sie mit farbenreichem Timbre mit drei Liedern von Alma Mahler-Werfel eröffnete. Danach folgten drei Lieder von Alexander Zemlinsky, dem Kompositionslehrer von Mahler-Werfel. Während ihre Lieder von atmosphärischen Stimmungsbildern zeugten, zeichneten sich die Zemlinsky-Lieder durch träumerischen, aber auch leicht ironischen Ton aus. [...]

Im zweiten Teil des Konzertes boten die Künstlerinnen Arien und Duette aus bekannten Opern, die zur Freude des Publikums auch szenisch dargestellt wurden. Einmal mehr bewies Alexandra Hebart, dass sie eine Vielfalt von Stilen beherrscht: Bei den Hosenrollen des Cherubino (Mozart: Figaros Hochzeit) und des Komponisten (Richard Strauss: Ariadne auf Naxos) zeigte sie ein warmes Timbre und einen beeindruckenden Stimmumfang, der bruchlos sich zwischen den Registern bewegte. [...]

Ein musikalischer Höhepunkt war die "Überreichung der silbernen Rose" aus dem Rosenkavalier von Richard Strauss. Im Duett verschmolzen die beiden Stimmen in schwelgerischer Harmonie und die Konversationsszene wurde von bezauberndem Parlando geprägt. Den überaus herzlichen Beifall des Publikums belohnten die Künstler mit dem "Abendsegen" aus Humperdincks "Hänsel und Gretel".

(Quelle: Weinheimer Nachrichten, 25.10.2010)


Studenten bereiten ein Bad der Gefühle

Wie sich ein Aschenbrödel fühlt, das sich in eine Königin verwandelt hat, zeigte am Ende des Gesangsabends Alexandra Hebart. Die Mezzosopranistin tröstete ihre traurigen Stiefschwestern und besang ihren Liebsten auf solch charmante Art, dass wohl mancher Mann im Raum gerne mit Dominik Heil getauscht hätte, der sich in der Rolle des Königssohns wahrhaft majestätisch fühlen durfte.

(Quelle: Odenwälder Zeitung, 10.08.2010)


Académie d'été

La mezzo Alexandra Hebart dans un aria d'Ariadne à Naxos de Richard Strauss (1864-1949), excellente, un rôle fait pour elle.

(Quelle: Le Journal Du Jura, 21.07.2010)


"Bin ich überhaupt bekannt?"

Annemarie Huber-Hotz spricht als alt Bundeskanzlerin über das Leben hinter den Kulissen.

Dann übergibt sie die Bühne den beiden Künstlerinnen Madeleine Nussbaumer und Alexandra Hebart: Hebart singt unter anderem Fanny Mendelssohns "Schwanenlied", Alma Mahlers "In meines Vaters Garten" und Clara Schumanns "Am Strande". Ihre Stimme legt sich nahtlos an Huber-Hotz' Rede, füllt die Halle mit zärtlicher Dramatik, während Nussbaumers Piano wunderbar in die Bänke taucht: Die Kompaktheit, mit der das Duo den längsten Abend des Jahres abschliesst, und die berührende Liederwahl, lassen die Zuschauer noch lange klatschen.

(Quelle: Neue Zuger Zeitung, 23.06.2010)


Gesangsabend der Superlative

Einen Gesangsabend der Superlative erlebten die Besucher des Abschlusskonzerts der 1. Deutschen Liedakademie: Zwölf internationale Duos präsentierten im Musiksaal der Hochschule Vertonungen von zwölf Komponisten aus drei Jahrhunderten.

Ein Höhepunkt des fast dreistündigen Abends war die Uraufführung der „Navajo Correspondences“ von Ursula Euteneuer-Rohrer. In die Rolle einer indianischen Schamanin schlüpfte dabei die gebürtige Australierin Alexandra Hebart (Mezzosopran). Gebannt lauschte das Publikum den kraftvollen Beschwörungen und Modulationen über das „yellow evening light“. Mit Techniken, die den Klavierbauern von Steinway & Sons wahrscheinlich den Skalp zu Berge stehen lassen würden, entlockte Hebarts Pianistin Mariko Eckerle dem Instrument die passenden rituellen Töne.

(Quelle: nq-online, 30.08.2009)


Liebes-Arien in Sommerhitze

Alexandra Hebarts Duett mit Nelly Palmer aus "Der Rosenkavalier" von Richard Strauss war die am inniglichsten dargebotene Liebesszene des Abends, wobei den beiden Solistinnen bildhafte Szenen voller Anmut und Zauber gelangen.

(Quelle: Weinheimer Zeitung, 10.08.2009)


Lieder zu Romantik und Wirklichkeit

Lieder der "Romantik und Wirklichkeit" lockten zahlreiche Besucher in den Ordensteinsaal. Die Mezzosopranistin Alexandra Hebart und Mariko Eckerle am Klavier begannen ihr attraktives Programm mit zwei Liedern von Franz Liszt. [...] Bei den fünf Liedern Op. 40 von Robert Schumann (Hans Christian Andersen) demonstrierte sie ihr Interpretations-spektrum: poetisch das "Märzveilchen", beeindruckend der Schwenk im "Muttertraum" von der Idylle zum Albtraum. "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn" - vier Lieder der Mignon (Goethe) von Hugo Wolf gestalteten die Musikerinnen wie ein kleines Musikdrama, mit klarer Deklamation der synkopenreichen Melodien und kernigem Zugriff im Klavier.

Bei den Liedern von Gustav Mahler aus "Des Knaben Wunderhorn" reichte die Ausdruckspalette von neckisch bis zu Gänsehaut-verursachend, wenn die Mezzosopranistin in "Das irdische Leben" als Mutter ruhig vertröstet und als hungerndes Kind inständig um Brot fleht [...] Als Zugabe für den reichlichen Applaus legten die Musikerinnen mit "Röslein dreie in der Reihe blühn so rot" aus Brahms' Zigeunerliedern nach.

Silke Blume

(Quelle: Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe, 02.05.2008)


Beifall und Bravorufe für junge Solisten

Die junge Elite stellt sich in den beliebten Konzerten "Mittwochs um vier", die jeweils im Kurhaus Baden-Baden zusammen mit der Baden-Badener Philharmonie stattfinden, meist recht selbstbewusst vor.

[...] Nach der Pause folgten die temperamentvollen "Fünf Neapolitanische Lieder" von Hans Werner Henze. Vitale Gesänge, die von der Mezzosopranistin Alexandra Hebart glutvoll und mitreißend in italienischer Sprache dem fasziniert lauschenden Publikum vorgetragen wurden. Das nunmehr kleine Orchester auf dem Podium wiegte sich dabei geschmeidig in den südlichen Klangwogen. Es unterstrich mit bunten Klangfarben unter der Leitung von Francesco Damiani kunstvoll den burlesken Charakter der neapolitanischen Lieder. [...]

(Quelle: Badisches Tagblatt, 01.02.2008)


Eine zutiefst bewegende Aufführung

Musica Mauritana: Der Bachchor sang zum Jubiläum erneut Bachs „Johannespassion“

Die zweite tragende Säule der Aufführung war das bestens zusammengestellte Solistenensemble [...] Über eine klangvolle, weiche Altstimme verfügt Alexandra Hebart.

(Quelle: Coburger Tagblatt, 10.04.2007)


Schönheit der Stimme, Schönheit der Moderne

Ein Liederabend mit Alexandra Hebart bei Leo Niedermeyer

Wenn [...] eine Sängerin in Bayreuth ein Liedprogramm mit Werken Franz Liszts beginnt, darf der kleine Bayreuther Liszt-Freund sich freuen, und er kann es doppelt, weil Alexandra Hebart nicht „nur“ singt, sondern auch das macht, was der gewöhnliche Musikkritiker mit einem dürren Wort als „Gestaltung“ bezeichnet. Worin liegt das Besondere dieser Kunst? Es gibt bekanntlich Sänger, die lediglich „schön“ singen, andere erzählen eine Geschichte,  wieder Andere spielen die Geschichte – und es gibt eine vierte Gattung, die das alles vereinigt. Zu ihnen gehört Alexandra Hebart [...]. In Leo Niedermeyers schönem, wie üblich atmosphärisch wohltemperiertem Klaviersalon gab sie uns nun eine Lektion in Sachen „klassischem“ wie „modernem“ Liedgesang – denn diese Unterscheidungen werden sinnlos, wenn eine Meisterin wie Alexandra Hebart ihren lichten Alt den Liedern des mittleren 19. wie späten 20. Jahrhunderts widmet.

[...] Bei Alexandra Hebart klingt das alles sehr kultiviert – und es ist doch von jener inneren Glut erfüllt, die aus dem Lied ein dramatisches Ereignis macht, das doch Lied bleibt. Sie ist, indem sie etwa den schroffen „Fichtenbaum“ zitiert, eine vollkommene Stimmenimitatorin. Sie hat einen Stil, aber die Souveränität, ihn dem Stil eines Liszt oder Walton, gar einer Violeta Dinescu dienstbar zu machen.

Schönheit der Stimme, Schönheit der Moderne. Die Hörer mögen's denken, als die Altistin Witold Lutosławskis Zyklus nach Kinderreimen Kazimiera Illakowicz' bringt: eine impressionistische, doch auf der strengen 12-Ton-Skala aufgebaute Reihe von fünf Liedern. Wir hören das alles: das Meer, den Sturm, die fallenden Schneeflocken des Winters, die galoppierenden und betrauerten Ritter, die fröhlichen und wütenden Kirchenglocken, und dies nicht allein, weil die kongeniale Pianistin Mariko Eckerle aus dem dunkeltönenden Bechstein so ziemlich alle möglichen instrumentalen, gleichsam orchestrierten Klangfarben herausholt, ohne die Linien pseudoromantisch zu verschmieren. Wir hören es, weil die Stimme den Klang nachzeichnet: eine Verheißung über sanft wellendem Grund, ein wilder Wind, ein chevaleresker Marsch. Sie ist wie prädestinert für die Kehlkopf- und Vokalexperimente einer Violeta Dinescu: „Noch reitet mein Reiter“, die Wiederholungen prägen sich ein, sie überzeugen uns davon, dass es, wie Arthur Schnitzer einmal geschrieben hat, ein „eigenes Gehör für Nachklänge“ gibt. Da braucht es kaum noch den Beweis, dass Alexandra Hebart mit einigen Brahms-Liedern, insbesondere der Vertonung der „Grünen Liebe“ op. 63/5,  stets mit Anteilnahme, mit wirklichem Interesse an dem singt, was sie da auszudrücken hat: und gerade im lyrischen Bereich.

Wenn sie schließlich in die Fußstapfen Elisabeth Schwarzkopfs tritt, die 1962 William Waltons humorvollen, aparten Zyklus „A song for the Lord Mayor's Table“ aus der Taufe hob, müssen wir nicht zweifeln. Apart ist nicht nur die Stimmkunst, mit der sie die hyperfröhlichen Intervalle eines altenglischen Scherz- und Reimgedichts (wieder tönt es wie Glocken) und das profunde Legato einer Wordsworth-Vertonung, die Themse besingend   (wieder ein Fluss...), ins Heute bringt. Apart ist das gesamte Programm: die Stücke, die Sängerin, die Klavierspielerin.

Frank Piontek

(Quelle: Nordbayerischer Kurier, 05.03.2007)


Dieser "Elias" empfing viele Gäste

Schriesheimer Kammerchor brillierte zum Jubiläum mit Mendelssohn

[...] Das kompetente Solistenensemble rundete den brillanten Gesamteindruck ab: [...] bei den Frauenstimmen punktete insbesondere der schlanke, nie forcierende Alt von Alexandra Hebart.

(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 08.11.2005)


Gackernde Hennen, funkelnde Töne

Kulturstiftung des Rhein-Neckar-Kreises bescherte Lieder- und Arienabend mit der Mannheimer Musikhochschule im Kommandantenhaus

Einen schlackenlosen, gut geführten Mezzosopran ließ Alexandra Hebart hören in vier Liedern von Aaron Copland, zeigte besten Sinn für den folkloristischen Charakter. Und so vergnüglich wie sie "I bought me a cat" sang, dabei hochvirtuos einen ganzen Bauernhof quieken und gackern, miauen, meckern und blöken ließ, das versetzte das Publikum in hellste Begeisterung.

(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, Januar 2004)


Späte Festfreude

Konzert: Bachs Weihnachtsoratorium in Heidelberg

Bei den Solisten ragte Alexandra Hebart (Alt) mit ihrer unaufgeregten, manchmal fast lieblichen Interpretation heraus.

(Quelle: Mannheimer Morgen, 14.01.2003)